Skip to main content

Capsule Wardrobe – eine neue Sichtweise

Das System Capsule Wardrobe fasziniert mich schon lange. Erfunden hat es Susie Faux 1970 mit ihrer Boutique Wardrobe und Kombinationen aus Basics.

1985 wurde es von der Designerin Donna Karan weiterentwickelt. Sie entwickelte eine Kollektion aus 7 Teilen, die alle miteinander kombinierbar sind.

Capsule Wardrobe zeichnet sich durch eine überschaubare Anzahl Bekleidungsstücke aus, die alle gut zusammen passen. Ist das nicht eine tolle Vorstellung, wenn man nur Lieblingsteile in seinem Schrank hat?

In einem normalen Kleiderschrank greift üblicherweise das 80/20 Prinzip, die Pareto Regel. Diese Regel kann man spannenderweise auf viele Lebensbereiche übertragen.

Beim Kleiderschrank heißt das, man trägt nur 20% seiner Kleidungsstücke gerne und oft. Die übrigen 80% nehmen nur Platz weg und kommen sehr selten zum Einsatz,

Ist es da nicht sehr Zeit-, Geld- und Ressourcen-sparend sich auf diese 20 % zu konzentrieren was Stil und Farbe angeht?

Bevor man in die Umsetzung geht ist es gut seine Anlässe, seinen Stil und seine Farbwelt zu kennen. Erst dann sollte es ans Ausmisten gehen.

Die Sachen, die noch zu dem neuen Konzept passen, dürfen bleiben. Nach und nach wird das Vorhandene sinnvoll ergänzt mit gut kombinierbaren Teilen. Dabei hält man sich an seine Stil- und Farbregeln.

Das gelingt sehr gut mit einer Grundgarderobe aus neutralen Tönen wie Blautöne, Grautöne, Schwarz, Weiß, Beige. Dazu wählt man je nach Vorliebe 1-2 Farbakzente. Je nach Geschmack.

Wieviele Teile man letztendlich zum kombinieren besitzt ist Typsache. Manche mögen es minimalistischer, andere haben lieber eine größere Auswahl.

Das System funktioniert sowohl für die Privatgarderobe als auch für die Berufsbekleidung. Oft macht es Sinn das zu trennen.

Man kann auch eine Trennung in Frühjahr/Sommer  und Herbst/Winter Garderobe machen. Dafür wählt man dann wärmere Materialien und wenn man mag eine etwas dunklere Farbigkeit!


Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *