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Stil versus Mode

„Stil ist eine Art zu zeigen wer Du bist ohne sprechen zu müssen„ ( Rachel Zoe )

Ich liebe Mode, aber manchmal denke ich, wer soll nur diese ganzen Klamotten anziehen? Immer wenn ich durch eine Stadt laufe und die Vielzahl an vollgestopften Läden sehe.

Modetrends wechseln schneller als man schauen kann und überhaupt, wem steht der neue Schnitt oder die neue Trendfarbe? Zeitschriften preisen die neusten Must-haves an und man ist oft versucht bei diesem Modezirkus mitzumachen. Die Läden präsentieren ständig neue Kollektionen und locken uns zum Kauf. Auf das Thema Umwelt will ich hier jetzt gar nicht näher eingehen ….

Dabei kann das Leben soviel einfacher sein, wenn man sich an sich selbst und seinem persönlichen Stil orientiert und die besten Teile herausfiltert! Diese Teile kann man im Idealfall mehrere Jahre tragen und sie sehen immer noch toll und zeitgemäß aus.

Konzentriere Dich beim nächsten Kleiderkauf einfach auf das Wesentliche!

Dazu ist es natürlich wichtig sich selbst und alle Anlässe für die man sich kleidet bestens zu kennen. Und die wichtigste Frage dabei zu beantworten: Wie willst Du zu welchem Anlass wirken? Was bietet mir mein Kleiderschrank bereits und was brauche ich noch um einen guten Look zu vervollständigen?

Natürlich willst Du auch nicht altbacken aussehen! Von daher sind Modetrends schon toll, aber nicht die schnellen, sondern die, die vom Zeitgeist geprägt werden. Das was den Look der Jahrzehnte prägt.

Aber woher kommen diese großen Trends, die Wiedererkennungsmerkmale der Modejahrzehnte?

Diese Trends werden auch stark durch das Zeitgeschehen beeinflußt. Das sehen wir z.B. sehr deutlich in den 20ger Jahren. Die damaligen Frauen wollten sich nicht mehr in ein Korsett stecken lassen. Die bis dahin gängige Form der Kleidung veränderte sich dadurch enorm. Die Linien wurden gerader und burschikoser, auch die Frisuren.

Aber auch Musik prägte die Modewelt wie in den Swinging Sixties. Jedes Jahrzehnt hat seine prägenden Kleidungsstücke und Formen.  A-Linie und Minirock in den 60gern, Schlaghose und große Kragen in den 70gern, Schulterpolster, Dauerwelle und Leggins in den 80gern und für die  90ger ist der abgewetzte Grungelook typisch mit zerrissenen Jeans.

Ab dem Jahr 2000 begann die modische Vielfalt, mit einer kleinen Vorliebe für leicht figurbetonte Schnitte. Aber die Schnelllebigkeit der Zeit spiegelt sich auch in der Mode wieder. Schnelldrehende Kollektionen und Fast Fashion bestimmen die Zeit.

Genau das ist der Punkt an dem uns die Wertigkeit von Mode abhanden gekommen ist. Und ja, in dieser Zeit bewegen wir uns gerade. Höchste Zeit das Steuer wieder in die eigene Hand zu nehmen und dem eigenen Stil mehr Wertigkeit zu verleihen.

Es gibt eine Riesenauswahl an Kleidung, Schuhen und Accessoires und die Kunst sich gut zu kleiden besteht darin für sich die besten Teile heraus zu picken. Daher ist es höchste Zeit sich selbst und seinen persönlichen Stil besser kennenzulernen.


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